18 Filme aus Doku der 1970er, nach Publikumsbewertung sortiert. Das Beste des Jahrzehnts — trägt heute Abend noch. Aktualisiert am 25. September 2026
Elvis: That's the Way It Is führt mit 8,1 von 10, vor Pink Floyd: Live at Pompeii (8,1). Die Bewertungen reichen von 6,5 bis 8,1. Alle erschienen zwischen 1970 und 1978.
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Er hat alles überdauert und selbst die Beatles und Stones auf ihre Plätze verwiesen: Elvis 'The King', mit der erstaunlichsten Karriere im Showgeschäft. Die packende musikalische Dokumentation ist eine Studie über den größten Entertainer der Welt.

Aufgezeichnet in den eindrucksvollen Ruinen des antiken römischen Amphitheaters in Pompeji zeigt der Film Pink Floyd bei einem intimen Konzert ohne Publikum. Er enthält atemberaubende Bilder, Momente hinter den Kulissen und unvergessliche Stücke wie „Echoes“ und „One of These Days“.

Ein wissenschaftlicher Filmessay, erzählt von Phil Morrison. Eine Reihe von Bildern von zwei Picknickern in einem Park, wobei die Fläche jedes Einzelbildes ein Zehntel der Größe des vorherigen Bildes beträgt. Ausgehend von einer Ansicht des gesamten bekannten Universums zoomt die Kamera allmählich hinein, bis wir die subatomaren Teilchen auf der Hand eines Mannes sehen.

Martin Scorseses im Jahr 1978 entstandener, ausgesprochen eleganter Konzertfilm mischt dokumentarisches Material mit neu entstandenen Aufnahmen vom – zumindest was die Originalbesetzung anbetrifft – letzten offiziellen Konzert von The Band.

Der Dokumentarfilm begleitet die berühmten "Beatles" dabei, wie sie nach Jahren wieder versuchen ein einzigartiges Album zu fertigen und zu ihren Grundfesten als Band zurück zu finden. Doch während des Prozesses passiert genau das Gegenteil und die einzelnen Mitglieder entfernen sich immer weiter von einander und gegensätzliche Auffassungen treten deutlicher in den Vordergrund.

Mit einem Programm gesellschaftlicher und politischer Reformen wollte Salvador Allende den chilenischen Staat modernisieren und die Armut bekämpfen. Doch die konservativsten Kreise des Landes organisierten sofort nach seiner Wahl zum Präsidenten eine Reihe wilder Streiks, und das Weiße Haus drehte Chiles Wirtschaft den Hahn ab. Als die Rechten begriffen, dass sie Allende mit legalen Methoden nicht ausschalten konnten, bereiteten sie den Putsch vor.

Im Sommer 1969 ist ein mehrtägiges Rock- und Folkkonzert in der amerikanischen Kleinstadt Bethel im Staat New York geplant. Durch den unerwarteten Ansturm von Besuchern sehen sich die Veranstalter gezwungen, die eigentlich kommerzielle Veranstaltung zum kostenlosen Festival zu machen, bei dem etwa 400.000 Besucher für drei Tage mit Musik, Drogen, Liebe und Regen feiern. Unter den auftretenden Musikern und Bands sind Jimi Hendrix, The Who, Ten Years After, Santana und Joan Baez.

Wie kann man sich in der Welt zurechtfinden, wenn weder Sehvermögen noch Gehör zur Verfügung stehen? In seinem Dokumentarfilm porträtiert Werner Herzog mehrere Menschen mit dieser schweren, doppelten Behinderung, insbesondere die 56jährige Fini Straubinger, die nach einem Unfall zuerst erblindete und dann langsam auch ertaubte. Sie kann jedoch immer noch sprechen und bleibt mittels des "Lormen", des Handalphabets, in Kontakt zu ihrer Umgebung. Sie betreut andere Taubblinde wie Else Fährer, die in Apathie verfiel und in die Psychiatrie eingewiesen wurde, oder den schon von Geburt an taubblinden Vladimir. Unermüdlich kümmert sie sich um ihre Leidensgenossen und versucht die Einsamkeit zu überwinden. Zu Herzog sagt sie: "Wenn Sie meine Hand loslassen, ist es, als seien wir tausend Meilen voneinander entfernt."

Dieser Film entstand 1977 nach dem Buch „Hitler“ von Joachim C. Fest, das schon bald nach dem Erscheinen zum weltweiten Bestseller und Standardwerk wurde. Dieser Film hilft, die Zeit Hitlers ohne die sonst übliche Voreingenommenheit dokumentarisch zu betrachten, zu begreifen und zu beurteilen. – „Wie konnte das geschehen?“ Auf diese Frage zu Hitler und dem „Dritten Reich“ versucht er eine Antwort zu geben. Hitlers Beziehungen zum Deutschen Volk. Die Umstände, die seinen Aufstieg ermöglichten. Seine Mittel, um ein ganzes Volk zu verblenden … Es wurden mehrere hunderttausend Filmmeter gesichtet und ausgewertet. Viele bisher unvollständig oder gar nicht veröffentlichte Szenen, aufgespürt in in- und ausländischen Archiven, werden gezeigt. Eindrucksvolle Aufnahmen fanden sich auch noch aus Privatbesitz.

Der Kunstfälscher Elmyr de Hory hat Mitte des 20. Jahrhunderts zahllose Meisterwerke von Meistern wie Matisse, Modigliani oder Picasso mit einer unfassbaren Leichtigkeit gefälscht und an große Museen verkauft, ohne, dass irgendein Experte seine Fälschungen entlarven konnte. Als Ende der 60er-Jahre der Schriftsteller Clifford Irving eine aufklärende Biographie über den genialen Fälscher herausbringt, ist de Horys „Karriere“ faktisch beendet, obwohl er bestreitet, seine Bilder jemals mit fremden Signaturen versehen zu haben. Jedoch entpuppt sich auch Irving als Krimineller, als er damit auffliegt, eine gefälschte, angeblich autorisierte Biographie des rätselhaften und legendären Industriemultis Howard Hughes an einen Verlag zu verkaufen. Orson Welles traf beide, de Hory und Irving, in de Horys Villa auf Ibiza und schuf ein beispielloses Vexierspiel über Wirklichkeit und Fiktion.

1929 produzierte das Hollywood-Studio MGM mit "Broadway Melody" sein erstes Musical und löste damit einen Boom aus, der bis in die fünfziger Jahre anhielt. Stars von damals und aus späteren Jahren wie Fred Astaire, Bing Crosby, Gene Kelly, Frank Sinatra und Liza Minnelli präsentieren und kommentieren Ausschnitte aus den größten Erfolgen, wobei Kellys Tanz mit dem Regenschirm aus "Singin' in the Rain" ebenso wenig fehlen darf wie Höhepunkte aus "Ein Amerikaner in Paris", "Showboat", "Broadway Melodie 1950" und "Der Zauberer von Oz".

Eine ausführliche Chronik der berühmten Tournee der britischen Rockband The Rolling Stones durch die Vereinigten Staaten im Jahr 1969, die mit dem katastrophalen und tragischen Konzert am 6. Dezember auf dem Altamont Speedway Free Festival ihren Höhepunkt fand, ein Ereignis von historischer Bedeutung, da es das Ende einer Ära markierte: Die Generation des Friedens und der Liebe wurde plötzlich zur Generation der Desillusionierung.

„La Soufrière“ ist der Name eines Vulkans auf der Insel Guadelope. 1976 scheint er kurz vor einem Ausbruch zu stehen. Werner Herzog präsentiert kühne Aufnahmen vom Kraterrand und endzeitliche Bilder aus den umliegenden Orten, leere Häuser und ausgestorbene Straßen. Nur ein paar wenige Menschen, die sich der Evakuierung verweigern, sind noch da und werden von Herzog befragt. Doch die „unausweichliche Katastrophe“ tritt nicht ein. Immerhin, stellt Herzog fest: Eine derart gigantische Fehleinschätzung habe es in der Geschichte der Vulkanologie noch nicht gegeben.

Der Schweizer Walter Steiner, ein bekannter Skispringer, wird zu seinen Wettkampfstätten wie der Skiflugschanze im slowenischen Planica begleitet. Nebenbei berichtet er auch von seiner Leidenschaft für die Holzschnitzerei.

Siebenmal Mr. Olympia, fünfmal Mr. Universum und einer der größten Action-Filmstars aller Zeiten. Muskelmann Arnold Schwarzenegger führt uns in die verrückte Welt des Kraftsports, des Body Buildings. Wir blicken hinter die Kulissen der großen Wettkämpfe, und wir werfen einen Blick hinter die Türen der Sporthallen, in denen der Sportler unter Entbehrungen und großen Qualen seinen Körper stählt. Doch auf ihn warten Ruhm und Reichtum, aber das Höchste der Gefühle ist das “Pumping Iron” – wenn man das Blut mit Gewalt in die Muskel treibt. “Das ist besser als Sex!”, wie Arnold Schwarzenegger es beschreibt.

Chantal Akerman, die belgische Filmemacherin, lebt in New York. Gefilmte Bilder der Stadt werden von den Texten von Chantal Akermans liebevoller Mutter zu Hause in Brüssel begleitet. Die Stadt rückt immer mehr in den Vordergrund, während die von Akerman selbst gelesenen Worte der Mutter allmählich verhallen.

Der Film zeigt das Phänomen ABBA auf der Höhe des Erfolges während der Australien-Tour 1977. Die tobende und euphorische Begeisterung der Fans wurde vom Regisseur Lasse Hallström auf „ABBA – The Movie“ eingefangen. Dies ist eine dieser wenigen besonderen Möglichkeiten, ABBA live auf der Bühne mitzuerleben. Im Film begleiten wir den Radiomoderator Ashley Wallace, wie er der Band hinterher jagt, um ein exklusives und ausführliches Interview mit ABBA zu bekommen. Wird er es schaffen oder nicht?

Ursprünglich sollte Fata Morgana ein afrikanischer Science-Fiction-Film werden, der in der algerischen Sahara gedreht wurde. Am Ende gibt es immer noch Afrika und Algerien, aber es ist keine Fiktion oder Dokumentation mehr. Fata Morgana ist eine Art experimentelles episches Gedicht in drei Teilen: Schöpfung, Paradies und Das Goldene Zeitalter. Ein quasi-animistischer Film, der durch eine schamanische Collage aus Bildern, Texten und Musik Trance und Ekstase anstrebt. Werner Herzog definierte es als das erste Erwachen und das erste Staunen. Ein außergewöhnliches Erlebnis, poetisch und kraftvoll, aber auch zutiefst persönlich.
Ein gut bewerteter Dokumentarfilm ist nicht zwangsläufig ein gerechter: Das Publikum bewertet vor allem, was es umgeworfen hat, und das Genre belohnt Wendungen mehr als geduldige Recherche. Die Noten gehören zu den höchsten des Katalogs, die Stimmenzahlen zu den niedrigsten — deshalb sinkt hier die Stimmenschwelle, sonst bliebe die Seite leer. Achten Sie auf das Datum: Ein aktueller Dokumentarfilm altert in drei Jahren.
Die 1970er sind das am dichtesten gut bewertete Jahrzehnt des Katalogs, und das erklärt sich weniger aus dem Genie der Epoche als aus dem Sieb der Zeit: Angeboten und bewertet werden nur noch Filme, die fünfzig Jahre überstanden haben. Was Sie hier sehen, ist nicht das Kino der Siebziger, sondern was davon übrig ist — genau das, was man sucht, wenn man einen Film für heute Abend wählt.
Sie stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und nach einer Mindestzahl an Stimmen — ohne diesen zweiten Filter läge ein von elf Leuten mit 9 von 10 bewerteter Film vor jedem Klassiker. Kein Platz ist käuflich: Weder Anbieter noch Verleih noch Studio kommt anders in diese Liste als durch gute Bewertungen.
Elvis: That's the Way It Is (1970), mit 8,1 von 10 bei 99 Publikumsstimmen.
Taro eira zeigt Film für Film, welche Anbieter ihn in Deutschland führen und zu welchem Preis — Abo, Leihe oder Kauf. Die Listen nach Anbieter stehen weiter unten auf dieser Seite.
Sie wird täglich neu berechnet. Bewertungen bewegen sich langsam, Kataloge schnell: Vor allem die Verfügbarkeit lässt Titel kommen und gehen.
Nein. Taro eira ist kostenlos, verlangt weder Konto noch Abo, und die zwei bis drei Fragen funktionieren ohne Installation.
Die Filme stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und Stimmenzahl und mit der tatsächlichen Verfügbarkeit im Land abgeglichen. Keine bezahlten Platzierungen, keine Partnerschaften. Wie wir die Filme auswählen.
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Filmdaten und Poster: TMDB. Diese App nutzt die TMDB-API, wird von TMDB aber weder unterstützt noch zertifiziert.