17 Filme aus Krimi der 1970er, nach Publikumsbewertung sortiert. Das Beste des Jahrzehnts — trägt heute Abend noch. Aktualisiert am 25. September 2026
Chinatown führt mit 7,9 von 10, vor Mord mit kleinen Fehlern (7,7). Die Bewertungen reichen von 6,3 bis 7,9. Alle erschienen zwischen 1970 und 1979.
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Los Angeles in den 1930ern: Der Privatdetektiv Jake Gittes wird von Evelyn Mulwray, der Frau einer angesehenen Lokalgröße beauftragt, ihren Mann zu überwachen. Tatsächlich verschafft er ihr Fotos von ihrem Mann Hollis und einer jungen Frau. Die erscheinen bald darauf in einer Zeitung und Gittes muss feststellen, dass seine Auftraggeberin gar nicht die Frau des Opfers war, sondern eine Unbekannte. In seiner Ehre gekränkt macht Gittes weiter und sticht direkt in ein Wespennest rund um ein korruptes Bewässerungsprojekt in der Wüstenregion der Stadt. Als Mulwray ertrunken aufgefunden wird, wird die Angelegenheit immer mysteriöser. Drahtzieher der Affäre scheint ein gewisser Noah Cross zu sein und auch die junge Dame von den Fotos scheint eine große Rolle zu spielen …

Andrew Wyke ist ein reicher englischer Krimiautor. Er lädt Milo Tindle in sein großes Landhaus ein, um eine unangenehme Angelegenheit zu regeln: Milo und die Frau des Schriftstellers haben ein Verhältnis und wollen heiraten. Wyke schlägt ein für alle Parteien vorteilhaftes Vorgehen vor. Doch nachdem sich Milo darauf eingelassen hat, erweist sich der betrügerische Plan als Beginn eines tödlichen Katz-und-Maus-Spiels.

Spannender Politthriller, mit dem der französische Regisseur Henri Verneuil ("Der Körper meines Feindes") Ende der siebziger Jahre eine Verschwörung als Hintergrund der Ermordung eines Staatsoberhauptes präsentierte. Der offenkundige Kommentar zur Ermordung J.F. Kennedys - der angebliche Einzeltäter im Film heißt Daslow, ein Anagramm von Oswald - nimmt Oliver Stones "JFK" um 15 Jahre vorweg und erweist sich nicht zuletzt dank des dichten Drehbuchs als plausibler. Der unbeugsame Staatsanwalt wird von Yves Montand verkörpert, für die Filmmusik war Ennio Morricone zuständig.

Harry Caul ist Privatdetektiv, spezialisiert auf Abhöraktionen aller Art. Sein letzter Auftrag war nur Routine: Mit zwei Kollegen und ultrasensiblen, selbst konstruierten Peilmikrophonen nahm er einen Dialog auf, den Ann und Mark in der Mittagspause beim Spaziergang durch den Park in dem Glauben halten, völlig unbeobachtet zu sein. Auftraggeber ist der Chef der beiden. Caul gelingt es, jedes Wort aufzunehmen. Als er dem Direktor das Band übergeben will, ist allerdings nur dessen Assistent Martin Stett anwesend – Caul besteht allerdings auf einer persönlichen Übergabe. Der Dialog der beiden Personen geht ihm nicht mehr aus dem Kopf, obwohl er nicht weiß, worum es geht. Aber er hat eine Angst: Vor Jahren wurden drei Personen nach einem erfolgreichen Abhörmanöver ermordet. Caul fürchtet, dies könne auch in diesem Fall passieren und wird von Alpträumen geplagt …

Privatdetektiv Philip Marlowe bringt seinen Freund Terry Lennox über die Grenze nach Mexiko. Wieder zuhause wird er von der Polizei als vermeintlicher Fluchthelfer verhaftet, denn Lennox soll seine Frau ermordet haben. Der Versuch, Lennox Unschuld zu beweisen, wird durch dessen angeblichen Selbstmord nicht eben erleichtert. Und je tiefer Marlowe in das mysteriöse Geschehen eindringt, desto mehr gerät er selbst in Gefahr.

Die brillantesten Meisterdetektive der Welt versammeln sich auf dem Anwesen von Lionel Twain. Der geheimnisvolle Millionär hat die Verbrecherjäger Sidney Wang aus China, Dick Charleston aus New York, Milo Perrier aus Belgien, Jessica Marbles aus England und Sam Diamond aus San Francisco zu einem Wochenende inklusive Dinner in sein Haus eingeladen. Als die neugierigen Detektive mitsamt ihren Begleitungen dort eintreffen, werden sie aber lediglich von einem blinden Butler und einer taubstummen Köchin erwartet. Von Twain fehlt zunächst jede Spur – bis er plötzlich am Esstisch auftaucht und seinen verdutzten Gästen den Grund der Einladung verrät: Um Punkt Mitternacht wird ein Mord geschehen, und derjenige, der dieses Verbrechen löst, soll eine Million Dollar kassieren. Dann ist der exzentrische Gastgeber wieder wie vom Erdboden verschluckt. Damit stellt Twain sogar die genialen Meisterdetektive vor ein Rätsel, zumal die erste Leiche schon weit vor Mitternacht gefunden wird…

Der exzentrische Filmproduzent Clinton Green lädt Freunde und Bekannte auf seine Luxusjacht ein. Mittels von Gesellschaftsspielen, bei denen die Schwächen der Teilnehmer aufgedeckt werden, will er den Tod seiner Frau Sheila klären …

Es ist Weihnachten und ein verrückter Psychopath macht sich daran, eine Mädchenverbindung auf grausame Weise zu triezen. Angefangen mit höchst obszönen Anrufen wird aus dem Treiben bald blutiger Ernst und ein Mädel nach dem Anderen verschwindet spurlos. Lieutenant Kenneth Fuller steht vor einem Rätsel, das er anscheinend nur zusammen mit Jessica Bradford, einem weiteren Mitglied der Mädchenverbindung, lösen kann. Doch bis es soweit ist, sollen dem mysteriösen Killer noch einige Opfer in die Hände fallen...

2022 wächst auf der Erde kein Gras mehr. New York ist zu einem Moloch mit 40 Millionen Einwohnern geworden. Menschen essen die Synthetiknahrung Soylent Green. Detektiv Thorn teilt mit dem alten Sol Roth ein Zimmer. Als ein Manager ermordet wird, findet Thorn mit Hilfe von dessen Geliebter Shirl, die auch seine Geliebte wird, Hinweise auf die Nahrung und wird von allen Seiten behindert. Sol geht in eine Selbstmordklinik. Thorn entdeckt, als er dem Transportweg der Leiche folgt, das große Geheimnis hinter Soylent Green.

Von einer russischen Ballerina wird Holmes engagiert, ihren verschwundenen Vater zu suchen. Doch seine meist zugekokste Spürnase wittert zu spät, dass er diesmal nicht nur Jäger, sondern auch Gejagter ist. Um den Nachstellungen der nymphomanen Tänzerin zu entgehen, sieht er sich gezwungen, den Schwulen zu mimen. Das Pech bei den Frauen bleibt Holmes auch in einem zweiten Fall treu, als er auf eine hübsche deutsche Spionin hereinfällt.

Julie Wardh ist eine unglaublich attraktive Frau, aber trotzdem nicht zu beneiden: Sie ist unglücklich mit einem älteren Börsenmakler verheiratet. Ihr sadistischer Ex-Geliebter verfolgt sie immer noch. Und nachdem sie sich in eine außereheliche Affäre mit dem smarten George eingelassen hat, wird sie auch noch erpresst. Als wären das der Probleme nicht genug, geht in Wien just zu diesem Zeitpunkt ein unheimlicher Frauenmörder um; und auch der scheint es auf Julie abgesehen zu haben ...

Als der berühmte Diamant "der Rosarote Panther" aus einem Museum in Lugash gestohlen wird, wendet sich das Land mit der Bitte an Frankreich, der berühmte Inspektor Clouseau möchte sich des Falles annehmen. Clouseau, mittlerweile von seinem labilen Vorgesetzten Chefinspektor Dreyfus zum Streifendienst verdonnert, nimmt mit Freude die Ermittlungen auf und hat auch schon bald seinen alten Erzfeind, "das Phantom" Sir Charles Litton, als Übeltäter in Verdacht.

Der Privatdetektiv Philip Marlowe soll im Auftrag eines Ganoven die verschollene Velma finden und gerät dabei von einer lebensbedrohlichen Situation in die andere. Zeugen können nicht mehr aussagen, eine kostbare Kette spielt eine dubiose Rolle, Marlowe wird mit Drogen vollgepumpt und kommt neben einem Toten wieder zu sich. Doch der Detektiv lässt sich nicht unterkriegen in seiner Suche nach der abgetauchten Frau, die um jeden Preis ein Geheimnis hüten will …

Der unter Höhenangst leidende Richard Thorndyke leitet das "Institut für die sehr sehr Nervösen". Durch eine Verstrickung von seltsamen Umständen wird dem Psychiater zunächst ein Mord untergeschoben, dann wird er plötzlich selbst von einem Killer gejagt.

Bei der Jagd auf einen Drogendealerring hat Inspektor Clouseau vermeintlich das Zeitliche gesegnet – zur Freude seines Vorgesetzten Dreyfus. Dieser übernimmt den Fall nun selbst, weiß aber nicht, daß Clouseau gar nicht tot ist, sondern die Drogenhändler nur in diesem Glauben halten will, damit er ungestört ermitteln kann. Als Dreyfus immer und immer wieder glaubt, den Verstorbenen zu sehen, ist er kurz davor endgültig den Verstand zu verlieren – wieder einmal!

Die 12-jährige Alice lebt bei ihrer geschiedenen Mutter. Eines Tages gerät die boshafte Einzelgängerin unter Mordverdacht, als ihre jüngere Schwester Karen unter seltsamen Umständen ums Leben kommt. Mangels Beweise wird gegen das Mädchen nichts unternommen, doch ein weiterer Zwischenfall, der beinahe das Leben ihrer Tante kostet, bringt Alice in eine Anstalt. Die Polizei ist davon überzeugt, daß das Mädchen eine unberechenbare Psychopathin ist...

Im Londoner Elendsviertel Whitechapel sind innerhalb kurzer Zeit zwei Prostituierte brutal ermordet und verstümmelt worden. Dem nach Einsendung anonymer Bekennerbriefe Jack the Ripper genannten Mörder ist bisher immer rechtzeitig die Flucht vom Tatort geglückt, die Polizei tappt im Dunkeln und der neue Polizeichef Sir Charles Warren scheint nicht übermäßig an einer raschen Lösung jener „Dirnenmorde“ interessiert zu sein.
Der Kriminalfilm zerfällt in zwei gegensätzliche Familien: die Ermittlung, die eine Antwort verspricht, und den Verbrecherfilm, der Leuten folgt, von denen man von der ersten Szene an weiß, dass sie fallen werden. Die erste schaut man aufmerksam, die zweite müde. Beide stehen hier, und die Note unterscheidet sie nicht: Lesen Sie die Inhaltsangaben. In keinem Genre hängt der Unterschied zwischen gutem und schlechtem Abend stärker an diesem einen Detail.
Die 1970er sind das am dichtesten gut bewertete Jahrzehnt des Katalogs, und das erklärt sich weniger aus dem Genie der Epoche als aus dem Sieb der Zeit: Angeboten und bewertet werden nur noch Filme, die fünfzig Jahre überstanden haben. Was Sie hier sehen, ist nicht das Kino der Siebziger, sondern was davon übrig ist — genau das, was man sucht, wenn man einen Film für heute Abend wählt.
Sie stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und nach einer Mindestzahl an Stimmen — ohne diesen zweiten Filter läge ein von elf Leuten mit 9 von 10 bewerteter Film vor jedem Klassiker. Kein Platz ist käuflich: Weder Anbieter noch Verleih noch Studio kommt anders in diese Liste als durch gute Bewertungen.
Chinatown (1974), mit 7,9 von 10 bei 4.408 Publikumsstimmen.
Taro eira zeigt Film für Film, welche Anbieter ihn in Deutschland führen und zu welchem Preis — Abo, Leihe oder Kauf. Die Listen nach Anbieter stehen weiter unten auf dieser Seite.
Sie wird täglich neu berechnet. Bewertungen bewegen sich langsam, Kataloge schnell: Vor allem die Verfügbarkeit lässt Titel kommen und gehen.
Nein. Taro eira ist kostenlos, verlangt weder Konto noch Abo, und die zwei bis drei Fragen funktionieren ohne Installation.
Die Filme stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und Stimmenzahl und mit der tatsächlichen Verfügbarkeit im Land abgeglichen. Keine bezahlten Platzierungen, keine Partnerschaften. Wie wir die Filme auswählen.
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Filmdaten und Poster: TMDB. Diese App nutzt die TMDB-API, wird von TMDB aber weder unterstützt noch zertifiziert.