22 Filme aus Doku vor 1970, nach Publikumsbewertung sortiert. Das Beste des Jahrzehnts — trägt heute Abend noch. Aktualisiert am 25. September 2026
Nacht und Nebel führt mit 8,3 von 10, vor Gastmahl der Liebe (8,2). Die Bewertungen reichen von 6,2 bis 8,3. Der älteste, Hexen, stammt aus 1922.
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Dokumentation über deutsche Konzentrationslager in Polen, die durch die Kombination aus Nachrichtenbeiträgen, Archivmaterial der Alliierten und Fotos die Grausamkeiten zu erzählen versucht.

Pier Paolo Pasolini macht sich daran, Italiener zum Thema Sex zu befragen – ein Thema, über das sie in der Öffentlichkeit offenbar am wenigsten gerne sprechen.

Ein Kameramann wandert mit einer Kamera über der Schulter umher und dokumentiert das städtische Leben mit verblüffendem Einfallsreichtum.

Der Film verwischt die Grenzen zwischen Horror und dessen Dokumentation. Er beleuchtet tatsächliche bekannte Ereignisse von Hexerei und Okkultismus aus der Geschichte ebenso wie die Mythen um Satan und dessen Anbetung in Spielszenen bis hin zum Zeitpunkt seiner Entstehung (1922). Bis heute gilt "Hexen" als ein erschreckender Beitrag zur frühen Filmgeschichte und als Meisterwerk aus den Anfängen des (Horror-)Kinos.

Der Kurzfilm „Le Sange des bêtes“ ist eine Dokumentation über die Schlachthäuser Paris’ im Jahre 1949. Die Dokumentation zeigt, wie Pferde, Kühe, Schafe usw. geschlachtet und weiterverarbeitet werden. Nebenbei gibt es noch kurze Eindrücke über Paris.

Der dokumentarische Film beschreibt einen Tag in der Großstadt Berlin, die in den 1920er Jahren einen industriellen Aufschwung erlebte, und gibt auch heute noch einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu dieser Zeit.

Einziger Film der persischen Dichterin Forugh Farrokhzad. Ein unvergleichliches Dokument eines Aufenthalts in einer Lepra-Kolonie.

Der Film zeigt den Musiker Bob Dylan auf dessen Großbritannien-Tournee im Jahr 1965. Der 24-jährige Dylan befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einem ersten Höhepunkt seiner Karriere, sein Umstieg von der akustischen auf die elektrische Gitarre stand kurz bevor. Dont Look Back gewährt einen Einblick in den Tour-Alltag. Neben Dylan sind auch seine damalige Freundin Joan Baez, sein Manager Albert Grossman, sein Tour-Manager Bob Neuwirth, der Beat-Poet Allen Ginsberg sowie der schottische Folksänger Donovan zu sehen.

Ein Dokumentarfilm aus den 60er-Jahren, der ohne Sprecher und Interviewsequenzen auskommt. Schonungslos zeigt der Film die damals unmenschlichen Zustände im "Bridgewater State Hospital" in Bridgewater, Massachusetts. Die Insassen leben nicht in einem Spitalheim, sondern in einem heruntergekommen Gefängnis...

Eine Erkundung des Lebens in Las Hurdes, Cáceres in der spanischen Extremadura im Jahr 1932. Ungesundheit, Elend und fehlende Perspektiven führten zur Auswanderung junger Menschen und zur Einsamkeit derer, die in der Trostlosigkeit einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen Spaniens zurückblieben.

Robert J. Flaherty begleitete den Inuit Nanook und seine Familie über ein Jahr lang bei ihrem Nomadenleben im nördlichen Kanada. Der Film hatte enormen Erfolg und begründete das Genre des inszenierten Dokumentarfilms.

Die Great American Desert: ein riesiges Gebiet, das sich von Kalifornien bis Texas über das Monument Valley erstreckt, einem Land der Wunder und des animalischen Überlebens. Entdecken Sie mit diesen herrlichen Bildern seine Entwicklungsgeschichte. Entdecken Sie das faszinierende Leben der Tiere, die darin leben.

Dokumentation über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Ein Fackelläufer entzündet die Flamme am antiken Altar in Olympia und trägt das ewige Feuer durch sieben Länder bis ins Stadion nach Berlin: Die XI. Olympischen Spiele haben begonnen. Bilder der Eröffnungsfeier leiten zu den Wettkämpfen über. Die sechs schnellsten Läufer der damaligen Zeit sind am Start. Jede Sekunde der nervösen Anspannung ist zu spüren … Mit bemerkenswertem Aufwand und technischer Raffinesse dokumentiert Leni Riefenstahl dramatische Höhepunkte und kleinste Details der verschiedenen Disziplinen.

Über den NS-Parteitag 1934 drehte Leni Riefenstahl im Auftrag des Führers „Triumph des Willens“. Sie setzte dafür 16 Kamerateams mit über 100 Mitarbeitern ein. Aus mehr als 60 Stunden Filmmaterial entstand einer der bekanntesten und wirkungsvollsten Dokumentarfilme überhaupt. Riefenstahl hebt die Solidarität der Parteibasis zum NS-Regime durch einen vielfältigen Bilderrhythmus heraus, wofür sie die chronologische Reihenfolge der Ereignisse aufbricht. Durch spezielle Kameraeinstellungen und ungewöhnliche Schnitte werden die führenden Nationalsozialisten vor der von Albert Speer gestalteten Kulisse in eine mythische Atmosphäre gerückt. Die Ausdruckskraft von Symbolen wie dem Hakenkreuz, Flaggen und dem Reichsadler werden durch Licht- und Musikeffekte betont.

Eine Mischung aus Avantgardefilm und Dokumentation, die mit kühner Schnitttechnik den Alltag von Reichen und Armen im titelgebenden Nizza präsentiert und dekadente Lebenstile scharf attackiert. Auf kontrastierende Bilder wird ebenso gesetzt wie auf eine assoziative Montage, gleichzeitig erzeugt der Schnitt aber auch einen Rhythmus, der den vom Tourimus bestimmten Tagesablauf der berühmten Hafenstadt prägnant einfängt.

Emak-Bakia (baskisch für Lass mich in Ruhe) ist ein Film von Man Ray aus dem Jahr 1926. Er trägt den Untertitel "Cinépoéme" und zeigt viele Techniken, die Man Ray in seiner Standfotografie (für die er besser bekannt ist) verwendete, darunter Rayografien, Doppelbelichtung, Weichzeichner und zweideutige Merkmale. Der Film zeigt Skulpturen von Pablo Picasso und einige von Man Rays mathematischen Objekten, die sowohl unbewegt als auch mit einer Stop-Motion-Technik animiert sind.

Im zweiten Teil der Dokumentation konzentrierte sich Leni Riefenstahl auf die „reine“ Schönheit von Körper und Bewegung. Sie zeigt künstlerisch ambitionierte und emotionale Bilder der Athleten. Mit unübertroffenem technischen Aufwand und beeindruckender Raffinesse dokumentiert sie sportliche Höhepunkte der verschiedensten Disziplinen Zehnkampf, Gymnastik, Turnen, Schwimmen ... Ein bahnbrechendes filmisches Dokument der Geschichte des sportlichen Wettkampfs. Die eindrucksvolle Dokumentation der Olympischen Spiele 1936 in Berlin.

„Prelude to War“ war der erste Film aus Frank Capras Propagandareihe „Why We Fight“, die vom Pentagon und George C. Marshall in Auftrag gegeben wurde. Er wurde gedreht, um die amerikanischen Truppen von der Notwendigkeit zu überzeugen, im Zweiten Weltkrieg gegen die Achsenmächte zu kämpfen. Der Film beleuchtet die Unterschiede zwischen demokratischen und faschistischen Staaten.

Vigos einzige Auftragsproduktion zeigt einfach den gleichnamigen Meisterschwimmer.

Jean-Luc Godard kombiniert Dokumentarbilder über die Probenarbeit der Rolling Stones zu ihrem Song „Sympathy for the Devil“ mit Interviews, Statements und allegorischen Szenen aus dem Umfeld der Black-Power-Bewegung: Der französische „Nouvelle Vague“-Regisseur auf der Suche nach neuen, subversiven Ausdrucksformen als Äquivalent zur revolutionären Aufbruchsstimmung des „Pariser Mai“ 1968. „Eins plus Eins“ ist Godards Abschied vom bürgerlichen Kino, zu dem er endgültig erst 1980 mit „Rette sich, wer kann (das Leben)“ zurückkehren wird.

Anhand einer dokumentarischen Reise rund um die Welt versucht der Film, den Menschen als jenes Lebewesen heraus zu stellen, welches als einziges aus Grausamkeit handelt. Innerhalb einer losen Abfolge von unterschiedlichsten Segmenten steht beispielweise die grausame Behandlung von Tieren im Vordergrund, dabei konzentriert sich der Film vor allem auf den asiatischen Raum. Aber auch religiöser Fanatismus, die Verseuchung der Umwelt und die Dekadenz der Superreichen werden zum Thema gemacht, unterlegt von einem zynischen Kommentar...

Eine Darstellung des Lebens im kriegsgebeutelten Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs. Regisseur Humphrey Jennings beleuchtet viele Aspekte des zivilen Lebens und die durch den Krieg verursachten Wirren und Entbehrungen – alles ohne Kommentar.
Ein gut bewerteter Dokumentarfilm ist nicht zwangsläufig ein gerechter: Das Publikum bewertet vor allem, was es umgeworfen hat, und das Genre belohnt Wendungen mehr als geduldige Recherche. Die Noten gehören zu den höchsten des Katalogs, die Stimmenzahlen zu den niedrigsten — deshalb sinkt hier die Stimmenschwelle, sonst bliebe die Seite leer. Achten Sie auf das Datum: Ein aktueller Dokumentarfilm altert in drei Jahren.
Vor 1970 hört die Auswahl auf, eine Stichprobe zu sein, und wird ein Kanon. Was im Streaming noch zirkuliert, hat sechzig Jahre Sortierung hinter sich, und die Noten zeigen es: hoch und eng beieinander. Das eigentliche Kriterium ist deshalb nicht mehr die Note, sondern Tempo und Laufzeit, die mit den heutigen nichts gemein haben. Ein Klassiker verlangt eine Aufmerksamkeit, die man nicht jeden Abend hat.
Sie stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und nach einer Mindestzahl an Stimmen — ohne diesen zweiten Filter läge ein von elf Leuten mit 9 von 10 bewerteter Film vor jedem Klassiker. Kein Platz ist käuflich: Weder Anbieter noch Verleih noch Studio kommt anders in diese Liste als durch gute Bewertungen.
Nacht und Nebel (1956), mit 8,3 von 10 bei 588 Publikumsstimmen.
Taro eira zeigt Film für Film, welche Anbieter ihn in Deutschland führen und zu welchem Preis — Abo, Leihe oder Kauf. Die Listen nach Anbieter stehen weiter unten auf dieser Seite.
Sie wird täglich neu berechnet. Bewertungen bewegen sich langsam, Kataloge schnell: Vor allem die Verfügbarkeit lässt Titel kommen und gehen.
Nein. Taro eira ist kostenlos, verlangt weder Konto noch Abo, und die zwei bis drei Fragen funktionieren ohne Installation.
Die Filme stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und Stimmenzahl und mit der tatsächlichen Verfügbarkeit im Land abgeglichen. Keine bezahlten Platzierungen, keine Partnerschaften. Wie wir die Filme auswählen.
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