24 Filme aus Drama vor 1970, nach Publikumsbewertung sortiert. Das Beste des Jahrzehnts — trägt heute Abend noch. Aktualisiert am 25. September 2026
Die zwölf Geschworenen führt mit 8,6 von 10, vor Harakiri (8,5). Die Bewertungen reichen von 8,1 bis 8,6. Der älteste, Lichter der Großstadt, stammt aus 1931.
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Zwölf Geschworene verhandeln im Juryraum in brütender Hitze über das Schicksal eines Jungen, der angeklagt ist, seinen Vater getötet zu haben. Als das Urteil "Schuldig" beinahe feststeht, formuliert der Geschworene Nr. 8 seine Zweifel. Gegen den teils erbitterten Widerstand der Mehrheit entwickelt er nach und nach mit ruhiger Logik seine Argumente. Der Kampf der Meinungen setzt unerwartete Vorurteile und Charakterzüge der zwölf Männer frei, deren Gewissensprüfungen für den Angeklagten ausfallen.

Japan zu Beginn des 17. Jahrhunderts: Ein umherziehender Samurai namens Tsugumo bittet darum, im Haus eines feudalen Lords aufgrund bitterer Armut Seppuku begehen zu dürfen. Da zu jener Zeit jedoch viele herrenlose Samurai (Ronin genannt) diese vorgebliche Bitte nur an die Fürstenhäuser herantragen, um sie durch Androhung der Schmach des rituellen Selbstmordes in ihren Häusern zu erpressen, erzählt man dem Unbekannten zur Abschreckung wie es dem Ronin Chijiwa erging. An diesem hatte man einige Tage zuvor ein Exempel statuiert, indem man ihn erlaubte, oder besser gesagt nötigte, besagten rituellen Selbstmord vor versammelten Haus durchzuführen. Der Fremde lässt sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern besteht auf seinen Wunsch. Nur eine Geschichte möchte er noch erzählen...

Japan im 16. Jahrhundert. Einmal im Jahr fällt eine Räuberbande in abgelegenes Provinznest ein und klaut den dort ansäßigen Bauern alle Vorräte und Wertsachen. Um dem Einhalt zu gebieten, wenden sich diese hilfesuchend an umhervagabundierende Samurai. Sieben Wanderkrieger entschließen sich aus unterschiedlichsten Motiven, den Landwirten beizustehen. Gemeinsam machen sie sich daran, das Dorf in eine Festung und die Agronomen in Hilfssoldaten umzurüsten, und schließlich weicht auch ihre ursprüngliche Söldnermentalität einem aufrichtigen Gefühl der Solidarität.

Mit Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: …und dann kam das Ende bringt Regisseur Masaki Kobayashi seine gefeierte Trilogie zu einem verstörenden Ende. Der japanische Soldat Kaji (Tatsuya Nakadai) landet als Kriegsgefangener in einem sovietischen Gulag. Der Intellektuelle mit linken Sympathien erlebt hier, wie wenig seine einstigen marxistischen Ideale mit der Realität in einem sovietischen Kriegsgefangenenlager zu tun haben, wo Folter und Sadismus an der Tagesordnung sind.

Als Verbrecher das Kind eines reichen Managers entführen wollen, es aber mit dem Sohn des Chauffeurs verwechseln, zahlt der Manager dennoch. Dadurch verliert er sein Hab und Gut und gerät in arge Bedrängnis, während der Entführer noch nicht geschnappt wurde.

Jeff ist Pressefotograf und durch einen Beinbruch an den Rollstuhl und seine Wohnung gefesselt. Um der drohenden Langeweile zu entkommen, beobachtet er aus seinem Fenster zum Hof die Nachbarschaft und lernt sie so bestens und von allen Seiten kennen. Seine Freundin Lisa ist zunächst wenig begeistert davon, aber schließlich ist die Neugier doch stärker. Als die beiden im Leben ihres Nachbarn von gegenüber, Mr. Thorwald, einige Merkwürdigkeiten beobachten, keimt in ihnen der Verdacht, dass mit dessen Frau etwas nicht stimmt. Jeff wittert Mord und lässt den Hinterhof von nun an nicht eine Sekunde aus den Augen …

Japanischer Film von Akira Kurosawa aus dem Jahr 1952. Als Kanji Watanabe erfährt, dass er Krebs hat und nur noch weniger Wochen leben wird, beschließt er seinem Leben neuen Sinn zu geben.

Charlie Chaplin in der Rolle des Tramp: Ein hilflos überforderter Fabrikarbeiter verliert seinen Job und geht durch die Strapazen der industrialisierten USA der Dreißigerjahre. Er macht Bekanntschaft mit dem Gefängnis, der Obdachlosigkeit sowie mit einem armen Mädchen, für das er sich aufopfert. Chaplins letzte Komödie ist trotz seines späten Datums voll und ganz dem Stummfilm verhaftet.

Am stillen Weihnachtsabend in der Kleinstadt Bedford Falls ist George Bailey drauf und dran, Selbstmord zu verüben. George ist Inhaber einer kleinen, familiär geführten Bank, die vielen weniger gut verdienenden Familien ein eigenes Häuschen finanziert. Durch ein Missgeschick ging eine große Summe verloren und George hat nun eine Klage wegen Veruntreuung am Hals. Kläger ist der wohlhabende Mr. Potter dem Georges Menschenfreundlichkeit schon lange ein Dorn im Auge war. Als dieser sich nun völlig verzweifelt von einer Brücke in den eiskalten Fluß stürzen will, hält ihn in letzter Sekunde ein netter, älterer Herr davon ab. Clarence ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „rettender Engel“, der George an diesem Weihnachtsabend wieder neuen Lebensmut gibt.

Der ebenso erfolg- wie mittellose Drehbuchautor Joe Gillis gelangt auf der Flucht vor seinen Gläubigern auf das Anwesen der gealterten Stummfilmdiva Norma Desmond. Norma hat nie aufgehört, von einem Comeback zu träumen, und überredet ihn dazu, ihr als Gegenleistung für die Aufnahme in ihr Haus beim Abfassen eines Drehbuches behilflich zu sein. Mit zunehmender Dauer der Zusammenarbeit erweist sie sich als immer besitzergreifender, weshalb er schließlich versucht, sich von ihr zu lösen – ein Versuch, den er mit dem Tod bezahlen muss.

Während die Eisenbahnbauer auf ihrem Weg zum Meer unaufhaltsam durch die Wüste Arizonas marschieren, kommt Jill in der kleinen Stadt Flagstone an, um ein neues Leben zu beginnen.

Frankreich im Ersten Weltkrieg. Die Ruhmsucht des General Mireau wird für seine Soldaten zum tödlichen Verhängnis: Er gibt Schießbefehl auf verloren geglaubte Teile seiner Bastion und hält Kriegsgericht über die eigenen Männer. Nur der couragierte Colonel Dax wagt es, sich dem machtgierigen Mireau entgegen zu stellen. Doch im Krieg kann es keine Gewinner geben.

Mit „Lichter der Großstadt“ erstellte Charlie Chaplin einen Stummfilm, als sich der Tonfilm zu etablieren begann. Der Film um die Liebe eines mittellosen Mannes zu einem Blumenmädchen wurde ein Riesenerfolg und der Film gilt bis heute als Kultfilm.

Frankreich, 1947: Vier Insassen im Pariser Gefängnis La Santé planen den Ausbruch. Der charmante Volsselin, der Monseigneur genannt wird und immer ein Lächeln auf den Lippen hat, und seine Mithäftlinge Roland Darbant, Geo Cassid und Manu Borelli staunen nicht schlecht, als plötzlich ein neuer Häftling in ihre Zelle verlegt wird. Der junge Claude Gaspard ahnt zunächst nichts von den Ausbruchsplänen, bis ihn seine Zellengenossen schließlich ins Vertrauen ziehen und den Neuling in ihr Vorhaben einweihen. Doch wie so oft läuft nicht ganz alles nach Plan

Der großspurige Hallodri Bruno (Vittorio Gassman) überredet den scheuen Studenten Robert (Jean-Louis Trintignant), in sein Sportcoupé zu steigen. Zwei Tage dauert die Tour von Rom nach Livorno, auf der das Leben seine Sonnenseite zeigt und sich die gegensätzlichen Charaktere näher kommen. Doch so kurvenreich die Küstenstraße ist, so schicksalhaft endet auch der Spaß… Regisseur Dino Risi („Der Duft der Frauen“) drehte mit „Il sorpasso“ einen Klassiker des Roadmovies. Unter der unterhaltsamen Oberfläche einer Komödie entwarf er ein meisterhaftes Charakterdrama und nahm den Auto-Fetischismus und die Wirtschaftswundermentalität seiner Landsleute aufs Korn.

Der verheiratete japanische Ingenieur Kaji hängt an humanistischen Idealen und meldet sich während des Zweiten Weltkrieges freiwillig als Aufseher für ein Bergwerk in der besetzten Mandschurei, um dem Fronteinsatz zu entgehen. Vor Ort muss er im Umgang mit Kriegsgefangenen nicht nur schnell die Grenzen seiner eigenen Menschlichkeit erkennen, sondern gerät aufgrund seiner Haltung auch in Konflikt mit seinen Vorgesetzten. Dadurch wird er dann doch zum Militärdienst eingezogen und landet schließlich in russischer Kriegsgefangenschaft, aus der er zu fliehen versucht...

Der abenteuerlustige Entomologe Niki Jumpei ist immer auf der Suche nach seltenen oder sogar neuen Insektenarten. Um diese zu finden, streift er regelmäßig durch die weitläufige und entlegene Küstengegend. Da er bei einem seiner Streifzüge den letzten Bus in die Stadt verpasst, sucht er eine Schlafmöglichkeit für die Nacht und wird von den Einwohnern der Gegend zu einem Haus geschickt, wo eine junge Witwe zuhause ist. Das Haus ist unterhalb einer Klippe gelegen und von unüberwindbaren Wanderdünen umgeben. Nur mit einer Strickleiter ist der Ort zu erreichen. Die Witwe bewirtet den Gast und bietet ihm ein Quartier an, doch als er am nächsten Morgen die Heimreise antreten will, muss er feststellen, dass die Einwohner die Strickleiter hinauf gezogen haben und er das Grundstück nicht mehr verlassen kann...

Eigentlich ist Sir Wilfrid Robarts gesundheitlich noch gar nicht imstande, Leonard Vole vor einem Londoner Schwurgericht zu verteidigen. Aber der berühmte Anwalt kann dem Reiz des Falls nicht widerstehen: Leonard Vole wird beschuldigt, sich aus Habgier an die reiche Witwe Emily French herangemacht und sie ermordet zu haben. Und ausgerechnet Voles Frau Christine tritt als Zeugin der Anklage auf.

Der Film basiert auf einer Geschichte von Shugoro Yamamoto und wurde auch von der Novelle "Die Erniedrigten und Beleidigten" von Fijodor Dostojewski inspiriert. Ein junger Arzt wird an ein ländliches Krankenhaus versetzt, um dort seine Ausbildung beim Klinikdirektor, genannt Akahige (Rotbart), zu beenden.

Der kleine Angestellte Baxter will seine Karriere bei einer New Yorker Versicherungsgesellschaft voranbringen. Daher stellt er einigen Vorgesetzten seine Wohnung für deren amouröse Abenteuer zur Verfügung. Als sein Chef Mr. Sheldrake ausgerechnet die Fahrstuhlführerin Fran mitbringt, in die Baxter heimlich verliebt ist, trifft es ihn wie ein Schlag. Doch Frans Affäre mit Sheldrake endet in einer Enttäuschung, und Bud ist fest entschlossen, endlich seine Chance zu ergreifen

Der Maler Antonio Ricci findet nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit einen Job als Anstreicher. Ein Tag bevor Antonio seinen Dienst antritt wird ihm allerdings sein Fahrrad gestohlen. Zusammen mit seinem Sohn macht er sich auf die Suche nach dem Dieb. Diese führt durch ein nach dem Zweiten Weltkrieg von Armut gezeichnetes Italien.

Als Shukichi und Tomi nach langer Reise in Tokio ankommen, merken sie schnell, dass ihre beiden ältesten Kinder - Kōichi (Sô Yamamura) und Shige (Haruko Sugimura) - wenig Zeit für sie haben. Sohn Kōichi ist Arzt, Tochter Shige hat einen Schönheitssalon. Wirkliche Aufmerksamkeit bekommt das angereiste Seniorenpärchen nur von Noriko (Setsuko Hara), der Witwe des im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sohnes. Shukichi und Tomi verbringen bloß wenige Tage in der Hauptstadt und werden von ihren Kindern danach in ein Seebad gebracht, wo es ihnen aber nicht gefällt. Auf dem Rückweg zu ihrem Heimatort wird Tomi schwer krank...

Der verheiratete japanische Ingenieur Kaji hängt an humanistischen Idealen und meldet sich während des Zweiten Weltkrieges freiwillig als Aufseher für ein Bergwerk in der besetzten Mandschurei, um dem Fronteinsatz zu entgehen. Vor Ort muss er im Umgang mit Kriegsgefangenen nicht nur schnell die Grenzen seiner eigenen Menschlichkeit erkennen, sondern gerät aufgrund seiner Haltung auch in Konflikt mit seinen Vorgesetzten. Dadurch wird er dann doch zum Militärdienst eingezogen und landet schließlich in russischer Kriegsgefangenschaft, aus der er zu fliehen versucht...

Während des Zweiten Weltkrieges betreibt der zynische Amerikaner Rick Blaine eine Bar in Casablanca, in der eines Tages der vor den Nazis geflohene Widerstandskämpfer Victor Laszlo mit seiner Frau Ilsa auftaucht. Von Nazi-Major Strasser verfolgt hoffen sie, dass ihnen Rick zur Flucht in die USA verhelfen kann. Nach anfänglicher Weigerung erfüllt Rick, der früher eine Affäre mit Ilsa hatte, ihren Wunsch. Kurz vor dem Abflug muss sich Ilsa endgültig zwischen den beiden Männern entscheiden.
Das Drama ist das Genre, in dem Bewertungen wirklich etwas bedeuten. Es hat kein Stammpublikum, keinen Reiheneffekt, keine Erwartung an Spektakel: Was steigt, steigt allein durch die Kraft des Films. Es fordert auch die meiste verbleibende Energie — ein gutes Drama verlangt eine Stunde mehr als seine Laufzeit, weil man danach nicht sofort aufsteht. Heben Sie es für Abende ohne Anschlussprogramm auf.
Vor 1970 hört die Auswahl auf, eine Stichprobe zu sein, und wird ein Kanon. Was im Streaming noch zirkuliert, hat sechzig Jahre Sortierung hinter sich, und die Noten zeigen es: hoch und eng beieinander. Das eigentliche Kriterium ist deshalb nicht mehr die Note, sondern Tempo und Laufzeit, die mit den heutigen nichts gemein haben. Ein Klassiker verlangt eine Aufmerksamkeit, die man nicht jeden Abend hat.
Sie stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und nach einer Mindestzahl an Stimmen — ohne diesen zweiten Filter läge ein von elf Leuten mit 9 von 10 bewerteter Film vor jedem Klassiker. Kein Platz ist käuflich: Weder Anbieter noch Verleih noch Studio kommt anders in diese Liste als durch gute Bewertungen.
Die zwölf Geschworenen (1957), mit 8,6 von 10 bei 10.397 Publikumsstimmen.
Taro eira zeigt Film für Film, welche Anbieter ihn in Deutschland führen und zu welchem Preis — Abo, Leihe oder Kauf. Die Listen nach Anbieter stehen weiter unten auf dieser Seite.
Sie wird täglich neu berechnet. Bewertungen bewegen sich langsam, Kataloge schnell: Vor allem die Verfügbarkeit lässt Titel kommen und gehen.
Nein. Taro eira ist kostenlos, verlangt weder Konto noch Abo, und die zwei bis drei Fragen funktionieren ohne Installation.
Die Filme stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und Stimmenzahl und mit der tatsächlichen Verfügbarkeit im Land abgeglichen. Keine bezahlten Platzierungen, keine Partnerschaften. Wie wir die Filme auswählen.
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