24 Filme aus Musical der 1980er, nach Publikumsbewertung sortiert. Das Beste des Jahrzehnts — trägt heute Abend noch. Aktualisiert am 25. September 2026
Queen: Live at Wembley Stadium führt mit 8,5 von 10, vor Stop Making Sense (8,3). Die Bewertungen reichen von 7 bis 8,5. Alle erschienen zwischen 1980 und 1989.
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Wir bleiben zusammen, bis wir sterben! Derart beschied Freddie Mercury 1986 alle Gerüchte über eine angeblich bevorstehende Trennung von Queen. Wer hätte gedacht, dass es tatsächlich so kommen würde und die beiden Konzerte im Juli 1986 im Londoner Wembley-Stadion zu den letzten Live-Auftritten der Band zählen sollten? Wer Queen noch live erleben durfte, kann mit diesem grandiosen Konzertmitschnitt in glorreichen Erinnerungen schwelgen. Wem das Live-Erlebnis nicht vergönnt war, bleibt zumindest der Trost, sich die Band mit einem ihrer besten Konzerte nach Hause holen zu können. „Queen – Live at Wembley Stadium“ ist ein in jeder Hinsicht gigantisches Konzert. Am 11. und 12. Juli 1986 füllten Queen das zirka 100.000 Menschen fassende Wembley-Stadion und beeindruckten mit rundherum gelungenen Shows. Die Band überzeugt – trotz strömenden Regens am 11. Juli – mit hundertprozentigem Einsatz, allen voran natürlich Frontmann Freddie Mercury.

Die 1984 von den Talking Heads im Pantage Theatre von Los Angeles gebotene Show gehört zum Besten, was der Rock in jenem Jahr zu bieten hatte. David Byrne steht mit seinem wilden Gesang und seiner höchst eigenen Körpersprache ganz im Mittelpunkt. Er torkelt auf der Bühne herum, als würde er in jedem Augenblick fallen, bewegt seine Beine, als wären sie aus Gummi. Regisseur Jonathan Demme verzichtete auf die üblichen Klischees des Genres und konzentrierte sich darauf, das Publikum zu fesseln. Die Zuschauer sehen nicht einfach einen Film, sie finden sich in einem Rockkonzert wieder, klatschen laut nach jedem Song, tanzen auf den Stühlen und vor der Leinwand herum. Ein echter Höhepunkt der Musikgeschichte.

Der Videoclip zu Michael Jacksons Song Thriller gilt als Meilenstein in der Geschichte der Musikvideos. Er wurde im späten 1983 in Los Angeles, Kalifornien gedreht und vom Regisseur John Landis produziert. Der Clip ist wesentlich länger als die gleichnamige Album-Version. Landis hat erstmals ein Musikvideo geschaffen, das als eigenständiger Film bezeichnet werden kann. Michael Jackson gehörte zur Zeit der Videoveröffentlichung den Zeugen Jehovas an. Bevor der Film beginnt, ist daher folgende Nachricht zu lesen: „Due to my strong personal convictions, I wish to stress that this film in no way endorses a belief in the occult.“ „Aufgrund meiner starken persönlichen Überzeugungen möchte ich betonen, dass dieser Film in keiner Weise einen Glauben an den Okkultismus gutheißt.“ – Michael Jackson

Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein unerträglicher Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan.

Auf dem Konzeptalbum „The Wall“ von Pink Floyd basierender britischer Musikfilm aus dem Jahr 1982. Es handelt sich um einen Realfilm, der auch Zeichentrick-Sequenzen umfasst. Pink-Floyd-Sänger und Bassist Roger Waters hat das Drehbuch geschrieben, die Handlung wird jedoch auf ein Minimum beschränkt. Im Mittelpunkt des Films steht die Musik.

Der Film beginnt mit Aufnahmen von Wandmalereien und einem brennenden Gegenstand, der aber nicht zu erkennen ist. Danach beginnt die Reise von der unberührten Natur in die Hektik der modernen Grossstadt. Durch New York, Los Angeles und San Francisco hasten die Menschen, strömen die Blechlawinen, und darüber türmen sich die Gebäude. Impressionen von zerfallenen Wohnsilos folgen, Gebäude stürzen ein, alles untermalt von der betörenden und minimalistischen Musik von Philip Glass.

Gleich nachdem Jake Blues aus dem Gefängnis entlassen wird, besuchen er und sein Bruder Elwood das Waisenhaus, in dem sie großgezogen wurden. Dort müssen sie erfahren, dass das Waisenhaus an das Kultusministerium verkauft werden soll. Es gibt nur eine Chance auf Rettung: Innerhalb von elf Tagen muss die Grundsteuer bezahlt werden. Die Brüder beschließen das Geld aufzutreiben, indem sie ihre alte Blues-Band wieder zusammenstellen und ein großes Konzert geben.

1987 – Superstar Prince gibt drei legendäre Konzerte im Sportpaleis Ahoy in Rotterdam. Es sind die letzten Shows seiner Europatournee. Aus den Zusammenschnitten dieser Konzerte, kombiniert mit später aufgezeichneten Szenen und Choreographien, entsteht der Konzertfilm. In den Hauptrollen: Prince, die Tänzerin Cat und der Tänzer Wally Safford.

Die grandiose Musiksatire von Erfolgsregisseur Rob Reiner ist ein intelligent-bissiger Kommentar über das Rockbusiness und seine Mythen. Die fiktive Tourdokumentation über die Heavy-Metal-Band „Spinal Tap“ entlarvt in nur 80 Minuten alle Klischees, die noch heute bei so genannten Tourfilmen hochgehalten werden: euphorisierte Fans, die nur Blödsinn reden. Tourmanager, die behaupten, alles im Griff zu haben. Gigantische Bühnenbauten und miese Backstage-Räume, gruselige Proben, schreckliche Interviews und peinliche Autogrammstunden.

Eugene Martone fordert den Teufel und sein eigenes Schicksal heraus. Mit einer gelungenen Mischung aus Abenteuer, Romantik und Musik entführt der Film den begabten jungen Gitarristen Martone in eine gefährliche und zugleich faszinierende neue Welt. Besessen davon, das Geheimnis des Blues zu ergründen, macht sich der junge Musiker auf die Suche nach dem chronisch übellaunigen Willie Brown einen Meister auf der Blues-Harmonika, und befreit ihn aus dem Gefängnis. Das ungleiche Paar schlägt sich von New York nach Mississippi durch, wobei Martone ständig auf der Suche nach dem großen Durchbruch ist und Brown versucht, aus einem Vertrag herauszukommen, den er vor Jahren mit dem Teufel geschlossen hat. Unterwegs lernt Martone die hübsche Ausreißerin Frances kennen und verliebt sich in sie.

Francis „Baby“ Houseman ist ein Mädchen aus reichem Hause. Sie und ihre Familie verbringen die Sommerferien 1963 in Max Kellermans Hotel, wo Baby dem feschen Tanzlehrer Johnny Castle begegnet - seine Show lässt auch in ihr die Lust steigen, zu tanzen. Doch der Mambogott hat nichts übrig für verwöhnte Mädels aus der Oberschicht. Dann aber fällt seine Tanzpartnerin Penny wegen einer ungewollten Schwangerschaft aus und Baby bietet ihre Hilfe an. Nun soll sie im Schnelldurchgang die komplizierten Figuren des Mambos lernen. Das Paar kommt sich auch emotional schnell näher, muss auf seinem Weg aber diversen Problemen trotzen: eine Reihe von Diebstählen und die goldene Hotelregel, dass Personal und Gäste durch eine unsichtbare Linie voneinander getrennt bleiben müssen, machen Baby und Johnny zu schaffen...

Amerika, Ende der Fünfziger. Rosarote Straßenkreuzer, bonbonfarbige Petticoats, Pferdeschwänze, spitze Schuhe und eine Musik, die die Jugend der Welt in Atem hält: Rock'n'Roll. Nahezu alles scheint möglich in dieser Zeit. In nur 8 Monaten schafft der Obstpflücker Richie Valens den Aufstieg zum absoluten Superstar des Rock'n'Roll. In den Charts landet er einen Hit nach dem anderen. Am 3. Februar 1959 stirbt Richie Valens, gerade 17 Jahre alt, bei einem Flugzeugabsturz.

Ein Mann, der auf der Bühne eine Frau darstellt? Nichts leichter als das. Aber eine Frau, die ihren Lebensunterhalt damit bestreitet, indem sie so tut als ob sie ein Mann wäre, der so tut, als ob er eine Frau wäre? Das bedeutet Probleme!

Goshu ist Cellist im örtlichen Orchester und lebt in einem kleinen Haus außerhalb der Stadt. Sein Spiel ist jedoch unvollkommen und so beginnt der Dirigent langsam seine Geduld mit ihm zu verlieren, da er das ganze Orchester mit seiner Unzulänglichkeit irritiert. In den nächsten Nächten tauchen in seinem Haus aber plötzlich einige Tiere auf, die ihm verschiedene musikalische Aufgaben stellen. Goshu realisiert zunächst nicht, dass diese seltsamen Lektionen dazu dienen sollen, ihn bis zum großen Konzert in wenigen Tagen von seinen Schwächen zu befreien...

Mit diesem Drama über das Leben der “Queen of Country Music” liefert Sissy Spacek eine unvergessliche Leistung in ihrer Rolle als Loretta Lynn. Tommy Lee Jones spielt Lorettas ehrgeizeigen Ehemann Mooney, der Loretta als Teenager heiratet und sie aus ihrer Heimat in den Wäldern der Appalachen mitnimmt. Obwohl sie mit achtzehn bereits Mutter von vier Kindern ist, findet Loretta immer noch genügend Zeit, um zu singen und eigene Songs zu schreiben. Als sie sich dazu überreden lässt, selbst eine Schallplatte aufzunehmen und nach Nashville zu gehen, beginnt ihre steile Karriere mit dem ersten Auftritt in der Grand Ole Opry.

Der Karotten fressende Mümmelmann Bugs Bunny stiftet Unruhe in der orientalischen Märchenwelt und verzettelt sich mit Kamelen, Kalifen und mindestens 40 bösen Räubern.Bugs und Daffy sind in Bugs Bunnys Märchen aus 1001 Nacht beide Bücherverkäufer und im Wettstreit darüber, wer wohl die meisten Exemplare eines Kinderbuches verkaufen wird. Anstatt auf direktem Weg in seine Verkaufsgegend zu fahren, landet Bugs im Schloss von Yosemite Sam, einem reichen Angeber mit großem Harem

Die irische Rockband U2 wurde 1976 in Dublin gegründet. Die "Joshua-Tree-Tour" war weltweit ausverkauft. - Der Dokumentarfilm begleitet die Band auf der "Joshua-Tree-Tour" und zeigt Interviews und zahlreiche Live-Aufnahmen. Ihr 1987 erschienenes Album "The Joshua Tree" gilt unter Musikkritikern als das beste Album der Band und als Meilenstein der Musikgeschichte. In Deutschland ist es unter den Top 50 der meistverkauften Alben aller Zeiten. Die zum Album veranstaltete Joshua-Tree-Tour war weltweit ausverkauft. Im Oktober 1988 kam der Dokumentarfilm "Rattle and Hum" in die amerikanischen, im November in die deutschen Kinos. Er begleitet die Bandmitglieder auf der "Joshua-Tree-Tour" und enthält Interviews und zahlreiche Live-Aufnahmen, die während der Tour entstanden sind. Das Album "Rattle and Hum" mit Live-Material der Tour erschien parallel zum Kinofilm.

Ein Open-Air-Konzert mit Michael Jackson eröffnet den Videoclip-Reigen, der aus Momentaufnahmen das phantastische Universum des Superstars bietet. Der Kinderfreund bewahrt auf einer kosmischen Reise durch Zeit und Raum als definitive Lichtgestalt seine jungen Freunde Sean, Katie und Zeke vor den Machenschaften des bösen Mr. Big, der alle Kinder drogenabhängig machen will, um die Weltherrschaft zu erlangen. Doch Michael vereitelt Bigs Pläne, indem er sich nacheinander in ein Auto, ein Raumschiff und einen Roboter verwandelt und mit dem Bösewicht

Paris, 1959: Der alternde, alkoholgefährdete Jazz-Saxophonist Dale Turner kehrt nach Paris zurück, wo er einst seine größten Triumphe feierte und nun im Blue Note auftreten darf. Davon hört auch der Franzose Francis, der Dale zu seiner Glanzzeit erlebte, sich nun aber zunächst nicht einmal eine Eintrittskarte für den Club leisten kann und von Außen zuhören muss. Er beschließt, sich des vereinsamten Musikers anzunehmen und ihm ein Umfeld zu bieten, in dem er sich wieder voll der Musik widmen kann.

Über einen Zeitraum von 50 Jahren werden unterschiedliche Geschichten aus einem Tanzpalast gezeigt. Ein fester Cast an Schauspielern stellt Szenen der einzelnen Jahrzehnte dar, ob Zivilisten, die während des Frankreichfeldzugs in den 40ern vor einem Fliegerangriff Schutz im Saal suchen, oder die 68er Demonstranten, die das Tanzbein zu den Beatles schwingen. Dabei wird kein Wort gesprochen, allein die Musik und der Tanz erzählen die Geschichte.

ASSA spielt im Winter Mitte der 80er Jahre auf der Krim. Ein junger Musiker verliebt sich in die junge Geliebte eines Gangsters. Die parallele Handlung beinhaltet einen Attentatsplan aus dem 18. Jahrhundert.

Eine Dokumentation über einen der kreativsten Köpfe dieses Jahrhunderts. Erzählt wird von den Anfängen bei den Beatles 1961, über die Trennung 1970, das Kennenlernen von Yoko Ono, seiner späteren Frau, seine Musik, das legendäre Bed-In, die Friedensbewegung allgemein, die Geburt seines Sohnes bis hin zu seinem Tod. Zu sehen weiterhin rare Interviews und Aufnahmen, Fotos und Konzertausschnitte.

Die Streifenhörnchen Alwin, Simon und Theodore sind traurig, weil ihr Stiefvater geschäftlich nach Europa reist. Um auf andere Gedanken zu kommen, gehen sie in eine Spielhalle und treten dort gegen die Chipettes an. Damit locken sie eine Bande von Diamantenschmugglern an. Die wollen Alwin & Co. benutzen, um ihre Beute sicher wegzubringen, und schlagen ihnen einen Wettflug in Fesselballons vor.

Irgendwo in der Tundra, im Niemandsland, haust die schlechteste Rock ‘n’ Roll-Band der Welt, perfekt gestylt, doch ohne Publikum und ohne die geringste Chance auf kommerziellen Erfolg: die Leningrad Cowboys. Sie beschließen, ihren Nationalstolz zu begraben und in die Vereinigten Staaten zu gehen, wo die Leute “jeden Mist fressen”. Dieser Film erzählt die Geschichte ihrer Reise über den Ozean und durch den Kontinent, eine Geschichte von verrufenen Kneipen und anständigen Leuten im Hinterhof der Hamburger-Nation.
Das Musical ist das am schwersten zu empfehlende Genre für jemanden, der keine schaut: Es verlangt, seine Konvention beim ersten Lied anzunehmen, sonst funktioniert nichts. Der Katalog ist schmal und die Stimmen sind wenige, was die Schwelle senken muss, damit diese Seite überhaupt existiert. Das ist kein Mangel der Auswahl, sondern der wirkliche Zustand eines Genres, das wenig produziert und sein Publikum bündelt.
Die 1980er haben die Grammatik des Publikumsfilms hervorgebracht, wie wir sie noch kennen. Es ist auch das Jahrzehnt mit dem größten Abstand zwischen den besten und den schlechtesten Filmen, weil massenhaft produziert wurde und die Budgets sehr ungleich waren. Lesen Sie die Noten hier zusammen mit der Stimmenzahl: Ein gut bewerteter, viel bewerteter Achtzigerfilm hat vierzig Jahre Prüfung hinter sich.
Sie stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und nach einer Mindestzahl an Stimmen — ohne diesen zweiten Filter läge ein von elf Leuten mit 9 von 10 bewerteter Film vor jedem Klassiker. Kein Platz ist käuflich: Weder Anbieter noch Verleih noch Studio kommt anders in diese Liste als durch gute Bewertungen.
Queen: Live at Wembley Stadium (1986), mit 8,5 von 10 bei 176 Publikumsstimmen.
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Sie wird täglich neu berechnet. Bewertungen bewegen sich langsam, Kataloge schnell: Vor allem die Verfügbarkeit lässt Titel kommen und gehen.
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Die Filme stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und Stimmenzahl und mit der tatsächlichen Verfügbarkeit im Land abgeglichen. Keine bezahlten Platzierungen, keine Partnerschaften. Wie wir die Filme auswählen.
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