15 Filme aus Western der 1980er, nach Publikumsbewertung sortiert. Das Beste des Jahrzehnts — trägt heute Abend noch. Aktualisiert am 25. September 2026
Pale Rider - Der namenlose Reiter führt mit 7,2 von 10, vor Snowy River (7). Die Bewertungen reichen von 6,2 bis 7,2. Alle erschienen zwischen 1980 und 1988.
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Ein namenloser Prediger hilft einer Gruppe von friedfertigen Goldschürfern, die von einem brutalen Minenunternehmer erpresst werden. Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood schlüpft in diesem Spätwestern aus dem Jahr 1985 erneut in seine Paraderolle als wortkarger, geheimnisumwobener Revolverheld.

Um die Jahrhundertwende in den australischen Bergen: Das Land ist rauh, und die Männer sind hart. Der Vater von Jim Craig ist beim Waldroden verunglückt. Nach der Beerdigung dulden die Nachbarn keine Widerrede: Der Junge muss sich das Land seines Vaters erarbeiten. Doch ein Mann ohne Pferd ist wie ein Mann ohne Beine! Glücklicherweise überlässt der kauzige Eigenbrötler Spur Jim seinen Hengst. Bei Spurs reichem Zwillingsbruder Harrison findet das Greenhorn eine Anstellung, verliebt sich in dessen Tochter Jessica und bekommt seine Chance…

Emmett ist unterwegs nach Turley, wo er sich mit seinem Bruder treffen will, um über Silverado weiter nach Kalifornien zu reisen. Während einer Rast wird er von drei Revolverhelden attackiert, doch er ist der bessere Schütze. Auf seiner Weiterreise liest er in der Wüste den bis auf die Unterwäsche ausgeraubten Paden auf und rettet ihn vor dem Verdursten. Beide reiten zusammen weiter nach Turley, wo sie Zeuge werden, wie der Schwarze Mal seiner Hautfarbe wegen aus der Stadt vertrieben wird. Doch in Turley sitzt Jake, Emmetts Bruder, im Gefängnis und wartet auf den Strick, weil er in Notwehr, wie Jake behauptet, einen Mann erschossen hat. Emmett und Paden befreien ihn und fliehen vor dem Sheriff und seinen Männern. Als dieser sie einzuholen droht kommt ihnen aus einem Versteck Mal zu Hilfe. Von nun an reiten die vier Männer gemeinsam – jeder von ihnen ein wahrer Meisterschütze mit zunächst unklarer Herkunft und Geschichte und jeder mit seiner eigenen kleinen Eigenheit.

Der Spätwestern von Michael Cimino aus dem Jahr 1980 ging als einer der größten Hollywood-Flops in die Geschichte ein. Als historischer Hintergrund für die Handlung dient der „Johnson County War“. Montana um 1890: Skrupellose Viehbarone wollen osteuropäische Siedler vertreiben und senden eine Todesschwadron aus. Der Marschall James Averill versucht den Einwanderern zu helfen.

Um seine Farm zu schützen stellt der englische Farmer John Tunstall in New Mexico eine handvoll junger Männer an, die aber nicht nur für ihn arbeiten sondern auch Lesen und schreiben lernen Sollen. Eines Tages wird Tunstall von Männern seines Nachbarn ermordet, aber der zuständige Sheriff zeigt kein Interesse, den Fall aufzuklären, denn auch er wird vom Nachbarn geschmiert. Daher bleibt den “Young Guns” nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Ein guter Freund des Ermordeten, ein Anwalt, schafft es, die sechs jungen Männer zu Hilfssheriffs zu machen, doch als solche haben sie auch gewisse Regeln einzuhalten, und nachdem einer von ihnen einen Gegner erschießt statt ihn festzunehmen, stehen plötzlich sie selbst ganz oben auf der Fahndungsliste.

Die Temperaturen liegen bei 60 Grad unter Null. Männer auf der Suche nach Gold und Glück ergötzen sich an mörderischen Hundekämpfen. Als der einsame Trapper Johnson einen der Hunde retten will, tötet er aus Notwehr einen Dorfbewohner und wird selbst zum Gejagten. Mit Gewehren, Bomben und Dynamit rückt ihm die blutrünstige Meute auf den Pelz. Aber er wehrt sich. Und er ist kälter als das klirrende Eis. Nach zwei Toten steigt das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld auf 1000 Dollar...

Der Film schildert neben dem beiderseits mit äußerster Brutalität und illegalen Mitteln geführten Kampf zwischen Pinkerton und den Outlaws – hinter denen natürlich auch diverse Gesetzesvertreter her sind – auch die politischen Hintergründe jener Zeit. Denn nur der immer noch gärende Hass der besiegten Südstaatler ermöglichte es der James/Younger-Gang nach erfolgreichen Raubzügen in aller Ruhe zu ihren Familien zurückzukehren und vorübergehend ein normales Leben zu führen. Denn ihre Nachbarn passten auf – sich nähernde Aufgebote wurden verraten, einzelne Ermittler schon mal durch eigentlich unbeteiligte Dritte erschossen.Trotzdem kann ein Leben, das weitgehend durch den Revolver finanziert wird, nicht ewig gut gehen, und so erleben wir, wie die Bande nach und nach immer mehr Probleme bekommt und schließlich in die Katastrophe reitet.

Der junge Bud Davis ist ein Urban Cowboy: Tagsüber arbeitet er auf einem texanischen Ölfeld und nachts lebt er sein modernes Cowboy-Dasein in einer riesigen Country- und Western-Bar aus. Als Bud seine Traumfrau Sissi kennen lernt, scheint für ihn alles nach Plan zu laufen...

Auf dem Jupiter-Mond Io läßt der amerikanische Multi „Con-Am“ nach Bodenschätzen schürfen, die es auf der Erde in der Mitte des 21. Jahrhunderts nicht mehr gibt. In dem galaktischen Bergwerk häufen sich die Todesfälle unter den Arbeitern. Der Sicherheitsbeauftragte O’Niel und die Ärztin Dr. Lazarus gehen der Sache nach …

Er wuchs in der gewalttätigen Zeit des Wilden Westens auf. Er hatte beim Eisenbahnbau gearbeitet, in den Minen nach Silber geschürft und durch die Gefangenname des berühmten Apachenhäuptlings Geronimo Schlagzeilen gemacht. Um die Jahrhundertwende tauchte er plötzlich in Wyoming auf, unerbittlich auf der Jagd nach Viehdieben. Aber die Zeiten hatten sich geändert. Für die Männer, die einst auf seine Hilfe bauten, war er zu einem unbeliebten Vorbild geworden. So versuchten sie, seinen Ruf zu zerstören, ihn vor aller Welt niederzumachen. Er wurde zum gnadenlosen Einzelkämpfer.

Hollywood 1916. Die drei Stummfilmstars Lucky, Dusty und Ned wurden soeben wegen überhöhter Gagenforderung gefeuert. Doch sie haben Glück im Unglück: Ein Brief aus Mexiko verspricht ihnen die stolze Gage von 100.000 Dollar. Allerdings haben die drei aufgrund ihrer geringen Spanisch-Kenntnisse den wahren Inhalt des Schreibens nicht so richtig mitgekriegt. Sie sollen in Mexiko nämlich nicht ihre drittklassigen Westernshows abziehen, sondern ein Dorf von einer Bande gefährlicher Desperados befreien. Carmen, die Absenderin des Briefes, glaubt nämlich, daß die drei wirklich so gut mit Revolver und Lasso umgehen können wie in ihren Filmen…

Cash Bailey ist ein mächtiger Drogenhändler, der seine Ware von Mexiko aus über die US-Grenze schmuggelt. Zwischen ihm und dem Texas Ranger Jack Bentee besteht eine seltsame Bindung: Beide waren Jugendfreunde, doch nun stehen sie auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes. Als beide sich um Sarita, eine gemeinsame Freundin, streiten, ist eine Entscheidung unausweichlich.

Der schwergewichtige Bud und sein Freund “Donnernder Adler” sind ein mit allen Wassern gewaschenes Gaunerduo. Eines Tages ergattern die beiden eine vielversprechende Reisetasche und machen sich mit ihrem “Fund” prompt aus dem Staub. Sie landen in Yucca, einem trostlosen Nest am Ende des Wilden Westens. Ihre Ankunft sorgt für große Aufregung: Gehören die zwei Fremden zur gefürchteten Bande von Colorado-Slim? Nein, die Tasche ist der Beweis: Das ist der neue Doktor mit seinem Gehilfen! Bald stehen die Patienten Schlange, um sich die sensationellen Radikalkuren des Wunderdoktors verschreiben zu lassen. Aber Sheriff Bronson traut dem “Doktor” nicht über den Weg, und auch Colorado-Slim und seine Bande würden die beiden merkwürdigen Medizinmänner gerne wieder loswerden.

Im Gefängnis wird Geburtstag gefeiert. Diese Gelegenheit lassen sich die Daltons nicht entgehen und fliehen. Niemand geringeres als Lucky Luke, der Mann, der schneller als sein eigener Schatten schießt, wird beauftragt, zusammen mit Rantanplan, dem doofsten Hund im Wilden Westen, sie zu finden und zurückzubringen. Der Fluchtweg der Daltons führt nach Kanada. Werden sie möglicherweise dort Zuflucht mit ihrer „geliebten“ Ma Dalton suchen?

Der Herumtreiber Luke Mantee, der nicht viel mehr als einen Jeep CJ-7 Renegade, sein Pferd Joe Brown und ein altes Paar Stiefel besitzt, reist ziellos durch Arizona. Sein Freund Moose, dem die Hände durch eine Gefängnisstrafe gebunden sind, bittet Luke, sich bis zu seiner Entlassung um Sohn Matt und sein Landhaus samt Grundstück namens Green Heaven zu kümmern.Für Matt und Luke beginnt eine Reise voller Abenteuer. Sie treffen auf zwei rabiate Trucker, einen korrupten Sheriff, eine als Schlägertrupp engagierte Rockergang, diverse Killer, wettfreudige Kneipenbesucher sowie am Ziel ihrer Fahrt auf gastfreundliche Mormonen.
Der Western ist kein Produktions-, sondern ein Erbschaftsgenre: Das meiste, was gut bewertet ist, ist über vierzig Jahre alt, und das wenige, das heute gedreht wird, spricht mit dieser Vergangenheit, statt sie fortzusetzen. Der Katalog ist daher schmal und die Stimmen wenige, was die gesenkte Schwelle rechtfertigt. Es ist auch eines der seltenen Genres, in denen Originalfassung und Synchronfassung nicht ganz dasselbe erzählen.
Die 1980er haben die Grammatik des Publikumsfilms hervorgebracht, wie wir sie noch kennen. Es ist auch das Jahrzehnt mit dem größten Abstand zwischen den besten und den schlechtesten Filmen, weil massenhaft produziert wurde und die Budgets sehr ungleich waren. Lesen Sie die Noten hier zusammen mit der Stimmenzahl: Ein gut bewerteter, viel bewerteter Achtzigerfilm hat vierzig Jahre Prüfung hinter sich.
Sie stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und nach einer Mindestzahl an Stimmen — ohne diesen zweiten Filter läge ein von elf Leuten mit 9 von 10 bewerteter Film vor jedem Klassiker. Kein Platz ist käuflich: Weder Anbieter noch Verleih noch Studio kommt anders in diese Liste als durch gute Bewertungen.
Pale Rider - Der namenlose Reiter (1985), mit 7,2 von 10 bei 1.253 Publikumsstimmen.
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Sie wird täglich neu berechnet. Bewertungen bewegen sich langsam, Kataloge schnell: Vor allem die Verfügbarkeit lässt Titel kommen und gehen.
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Die Filme stammen aus dem TMDB-Katalog, gefiltert nach Publikumsbewertung und Stimmenzahl und mit der tatsächlichen Verfügbarkeit im Land abgeglichen. Keine bezahlten Platzierungen, keine Partnerschaften. Wie wir die Filme auswählen.
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